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Konstanten
Ist Leidenschaft erblich? Im Fall von Schäuble & Söhne
mit Sicherheit. Denn hier setzt bereits die dritte Generation
ihr ganzes Wissen und Können ein, um exklusive Accessoires
für den Mann zu entwickeln. Was 1924 nur ein – wenn
auch wichtiger – Teil des Sortimentes war, ist heute
der Mittelpunkt einer kleinen, aber mit großem Ehrgeiz
zusammengestellten Kollektion: hochwertige mechanische Herren-Armbanduhren,
die viel Persönlichkeit beweisen. Jedes Stück eine
aufwändige Einzelanfertigung, vom Werk in der Uhrmachertradition
des letzen Jahrhunderts bis zur einzeln handsignierten Aufzugskrone
komplett in Baden gefertigt, überarbeitet und montiert.
Gründerphase
Am Anfang stand ein eigensinniger Kopf, der sich von der
Aufbruchsstimmung der bewegten 20er Jahren anstecken ließ.
1924 gründete Carl Schäuble in Bruchsal, Baden
sein Geschäft: Manufakturwaren für Männer.
Die ausgesuchte Qualität seiner Waren – von
Textilien über Scheren, Taschenmesser, Feuerzeuge
und Ferngläser bis zu Taschen- und Armbanduhren – sprach
sich schnell herum. Bereits 1930 konnte Schäuble & Söhne
in größere Räumlichkeiten umziehen. Ein
Erfolg, der nicht zuletzt Carls Sinn für Produktentwicklung
und seinen guten Kontakten zu Handwerksbetrieben zu verdanken
war. Denn damals schon wurden Uhren nach seinen oder Kundenwünschen
modifiziert und veredelt. Die ersten Exemplare mit der
Signatur »Carl Schäuble & Sohn« entstanden.
Mit reduziertem Sortiment konnte sich das Geschäft noch
in den Wirren des Zweiten Weltkrieges behaupten, bis es in
den letzten Kriegstagen ein Opfer der Flammen wurde. Es war
die alte Leidenschaft, die Carl Schäuble und seinem
Sohn Ludwig die Kraft zum Wiederaufbau gab. Bald lief der
Verkauf weiter – zuerst mit dem Bauchladen, ab 1947
wieder mit einem Ladengeschäft in Karlsruhe. Von Reisen
in die Schweiz brachte Kenner Carl immer wieder Uhren mit,
die er in Pforzheim individualisieren und veredeln ließ.
Dennoch verlagerte sich unter dem wachsenden Einfluss von
Sohn Ludwig der Sortimentsschwerpunkt immer mehr in Richtung
Textilien aus deutscher Herstellung.
Zeitenwende
Erst Enkel Gunther (*1960 in Karlsruhe) nahm die Fackel der
Uhren-Leidenschaft wieder auf – und entwickelte beim
Stöbern in Großvaters Schätzen schon früh
eine Begeisterung für die tickenden Meisterwerke.
Mit der gleichen Freude an der Entwicklung individueller
Modelle und einem ausgeprägten Vertriebssinn ausgestattet,
konnte Gunther Schäuble durch das Sammeln, Modifizieren
und Verkaufen exklusiver Uhren sein Diplom als Betriebswirt
finanzieren. Während der folgenden Laufbahn im Marketingbereich
ergriff er jede Gelegenheit, Hobby und Beruf zu vereinen,
unter anderem durch den Aufbau neuer Uhren-Marken und eigene
Produktentwicklungen.
Doch die innere »Unruh« trieb ihn immer weiter.
Von Uhrenbörsen zu Uhrenauktionen, von wertvollen Lehrzeiten
in den berühmten Zeit-Schmieden der Schweizer Eidgenossen
bis zu vielfältigen Praxiserfahrungen in Italien und
den USA. Und jeder Schritt brachte Gunther Schäuble
der Erfüllung seines Traumes näher. Passend zur
Zeitenwende, am Beginn des neuen Jahrtausends, stand die
erste eigene Kollektion: Eine kleine, feine Auswahl mechanischer
Armbanduhren, die auch individuelle Ansprüche in der
Tradition deutscher Uhrmacherkunst befriedigt – zur
Begeisterung eines stetig wachsenden Kundenstamms.
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